Herzlich Willkommen

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Im Seniorenzentrum Am Stadtpark

 

Internationale Wochen gegen Rassismus

Postkartenaktion im AWO-Seniorenzentrum Am Stadtpark

Die jährlich im März stattfindenden „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ der Stiftung gegen Rassismus e.V. sollten auch in diesem Jahr, in dem das Thema Corona in unserem Alltag so viel Raum einnimmt, nicht unbemerkt vorübergehen, fand das Leitungsteam des AWO-Seniorenzentrums Am Stadtpark und machte mit einer Postkartenaktion auf das Thema aufmerksam.

Wer in dieser Woche das AWO-Seniorenzentrum Am Stadtpark betritt, sei es als Angehöriger, Arzt, Handwerker oder sonstiger Besucher, erhält von einem freundlichen Security-Mitarbeiter nicht nur den obligatorisch auszufüllenden Registrierungsbogen, sondern eine bunte Postkarte und einen erklärenden Text dazu.

Die von der Stiftung gegen Rassismus zur Verfügung gestellten Plakate und Postkarten weisen darauf hin, dass Rassismus in unserer Gesellschaft leider allgegenwärtig ist und wir gemeinschaftlich ein Statement dagegensetzen sollten.

"Rassismus und die Diskriminierung von Minderheiten lehnen wir als Einrichtung der Arbeiterwohlfahrt strikt ab!", erklärt dazu Einrichtungsleiter Martin Hayer.

Die Arbeiterwohlfahrt stehe fest an der Seite all derer, die Opfer extremistischer Gewalt werden, nur weil sie eine andere Hautfarbe haben, aus anderen Nationen kommen oder anderen Glaubensgemeinschaften angehören.

„Toleranz, Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität zählen schon immer zu den gelebten Grundwerten der AWO, was in unserem Seniorenzentrum im Zusammenleben und -arbeiten von Menschen aus ca. 30 Nationen tagtäglich unter Beweis gestellt wird“, so äußert sich Hayer mit seiner langjährigen Erfahrung als Einrichtungsleiter. "Wir setzen uns bewusst für ein tolerantes, friedliches Zusammenleben und -arbeiten in bunter Vielfalt ein und bieten engagierten Menschen eine gute berufliche Perspektive!" 

Dass sich dieser Einsatz lohnt, zeigt die große Anzahl an Auszubildenden, die in diesem Jahr ihr Examen als Pflegefachkräfte oder -hilfskräfte absolvieren werden und mehrheitlich einen sogenannten „Migrationshintergrund“ haben. Darunter sind auch zwei junge Männer aus Gambia bzw. dem Irak, die als Asylbewerber nach Deutschland gekommen sind und nun mit ihrer Tatkraft einen wertvollen Beitrag für unsere Gesellschaft leisten.